Wie Sie das Volksbegehren unterstützen können.

Alle wahlberechtigten ÖsterreicherInnen können bis Februar 2013 das “Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien” unterschreiben.

Gehen Sie mit dem Formular und einem Lichtbildausweis auf das Gemeindeamt, wo Sie hauptgemeldet sind, lassen sich dort die Unterschrift bestätigen und schicken Sie dann das Formular an unsere Adresse: Initiative Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien, Halbgasse 7, 1070 Wien.

Für alle, die in Wien ihren Hauptwohnsitz haben: Sie können in jedem Bezirksamt unterschreiben und das Formular wird von dort an uns weitergeschickt.
Lichtbildausweis nicht vergessen.

Aktuell

22. Mai, 2012

In der Karwoche legte market im Auftrag der Tageszeitung „Der Standard“ den Österreichern eine Reihe von Glaubensfragen vor und ermittelte so eine Landkarte der österreichischen Glaubenslandschaft . Das Ergebnis kann den christlichen Kirchen nicht gefallen: Die Mehrheit der Österreicher glaubt zwar nach wie vor an Gott, doch andere Fixsterne der christlichen Religion sind nicht mehr mehrheitsfähig
Die Zahlen im Detail: Umfrage Market 2012 Glauben

10. Mai, 2012

Veranstaltungsankündigung

3. Vernetzungstreffen für Betroffene kirchlicher Gewalt
Wann: So., 3. Juni 2012 15:00 Uhr
Wo: Laxenburger Straße 8-10, 1100 Wien
Infos+ Anmeldung (erforderlich): vernetzung@betroffen.at

27. April, 2012

Kloster will für Missbrauch nicht haften

Wien, 27.4.2012, derstandard.at
Gleich zweimal saß der Abt des Zisterzienserklosters Mehrerau, Anselm van der Linde, am Donnerstag vor Gericht. Zwei Opfer sexueller Gewalt fordern vom Kloster zivilrechtlich Schadenersatz
Feldkirch – Eines hatten die Kläger und der Abt beim Zivilrechtsprozess Missbrauchsopfer kontra Kloster Mehrerau gemeinsam: Alle drei Männer waren angespannt, die Situation war ihnen sichtlich unangenehm. Das war es dann aber auch schon: “Kein Vergleich, wir bleiben bei unserer Haltung”, stellte der Anwalt des Klosters, Bertram Grass, klar. Schadenersatzforderungen, im ersten Fall 200.000 Euro, im zweiten 135. 000 Euro, werden wegen Verjährung abgelehnt. Die Opfer sollten sich an die Klasnic-Kommission wenden.
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26. April, 2012

Kloster stellt Glaubwürdigkeit von Kläger infrage

Vorarlberg, 26.4.2012, vorarlberg.orf.at
Im Prozess eines 58-Jährigen gegen das Kloster Mehrerau am Landesgericht Feldkirch haben Rechtsvertreter des Klosters die Missbrauchsvorwürfe des ehemaligen Schülers angezweifelt. Die beiden Zivilprozesse wurden vertagt.

Am Landesgericht Feldkirch wurden am Donnerstag gleich zwei Klagen gegen das Kloster Mehrerau verhandelt. Zwei ehemalige Internats-Zöglinge gehen zivilrechtlich gegen das Kloster vor, weil sie Schadenersatz für jahrelange und schwere sexuelle Misshandlung verlangen. Beide Zivilprozesse wurden vertagt.
Ein ehemaliger 58 Jahre alter Schüler stand am Donnerstag zum zweiten Mal vor Gericht. Beim ersten Prozess und auch noch zu Beginn der Verhandlung am Donnerstag waren die Übergriffe von beiden Seiten unbestritten.
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25. April, 2012

Kirchenopfer klagt Klasnic-Kommission an

Wien, 25.4.2012, kurier.at

Missbrauchsopfer Herbert Loitsch

Vertrauliche Gespräche eines Missbrauchsopfers mit Psychologen der Klasnic-Kommission sollen an die Kirche weitergegeben worden sein.
Datenleck oder breiter Datenmissbrauch? Diese Frage stellt sich Herbert Loitsch. Der Niederösterreicher ist ein von der Kirche anerkanntes Missbrauchsopfer.
Im Sommer 2011 holte sich Loitsch im Erzbischöflichen Palais in der Wiener Innenstadt von der Stiftung Opferschutz 10.000 Euro Schmerzensgeld ab. Diese Summe war ihm nach ersten Clearing-Gesprächen von der unabhängigen Klasnic-Kommission zugesprochen worden.
Er nutzte die Gelegenheit und stellte eine Datenanfrage: “Ich wollte wissen, wer aller von den brutalen  Übergriffen wusste. Die Klasnic-Kommission garantierte ja, sensible Daten, wie etwa Details über den Missbrauch, nicht weiterzuleiten.” In einem Online-Video spricht Loitsch über seine Erfahrungen im Internat der Salvatorianerinnen in Wien.
Umso geschockter war der 61-Jährige, als ihm die Antwort zur Datenanfrage mittels eingeschriebenem Brief zugestellt wurde: “Sogar vertrauliche Gespräche mit der Therapeutin sind da abzufragen. Ich fasse es nicht. Das sind intimste Details, die hier von der Kirche in Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal gespeichert wurden.”
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25. April, 2012

Missbrauch: Sammelt Klasnic Kommission intimste Daten Betroffener für die Bischofskonferenz?

ARGE DATEN: “Unterlassungs- bzw. Schadenersatzmöglichkeiten prüfen“
(Wien, 25.4.12, PUR)  ”Nach dem sexuellen Missbrauch erfolgt der Datenmissbrauch“, empört sich Sepp Rothwangl von der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt. Heute wurde bekannt, dass die Klasnic-Kommmission alle Daten eines Missbrauchsopfers an die Bischofskonferenz weitergegeben hatte. Laut Auskunft des Datenschutzbeauftragten der österreichischen Bischofskonferenz werden neben Namen, Anschrift, Taufdaten und Kirchenaustrittsdaten auch die Art des Missbrauchs, Orte des Missbrauchs, Namen von Therapeuten sowie die gesammelte Korrespondenz zwischen Opfer und Opferschutzanwaltschaft gespeichert, sowie Clearing-Daten, also jene höchst sensiblen Informationen, die im psychologischen Gutachten zur Ermittlung der Höhe des Schadensersatzes gesammelt werden. Während ÄrztInnen, PsychotherapeutInnen oder AnwältInnen per Gesetz zur Geheimhaltung der sensiblen Daten ihrer KlientInnen verpflichtet sind, setzt sich die Kirche über die geltende Rechtslage hinweg.
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24. April, 2012

Es ist Zeit zum Handeln!

Aus gegebenem Anlaß haben wir hier ein Formular vorbereitet, speziell für Betroffene kirchlichen Missbrauchs, und ganz besonders für jene, die bereits mit der Klasnic Kommission zu tun hatten.
Einfach das Formular Datenschutz ausfüllen (vor allem die roten Bereiche), unterschreiben  und eingeschrieben per Post an die “unabhängige Opferschutzanwaltschaft” (Adresse bereits im Formular)  schicken.

24. April, 2012

Datenleck in der Klasnic-Kommission

Markus Rohrhofer, 24. April 2012, derstandard.at
Die Unabhängigkeit der Klasnic-Kommission steht auf dem Prüfstand. Eine Datenanfrage eines Opfers offenbart, dass offensichtlich intime Details rund um Missbrauchsfälle bei der Bischofskonferenz landen
Herbert L. wandte sich im vergangenen Jahr mit einer sogenannten Datenanfrage an die Klasnic-Kommission und die Stiftung Opferschutz. Herr L. ist anerkanntes Missbrauchsopfer und wurde bereits mit 10.000 Euro von der katholischen Kirche entschädigt. Was der Wiener noch genau wissen wollte, ist, welche Daten zu seiner Person im Zuge seiner Missbrauchsaufarbeitung gespeichert wurden. Die Antwort kam im Februar 2012 und überraschte Herbert L. Der eingeschriebene Brief, der dem Standard vorliegt, trägt nämlich den Briefkopf des Generalsekretariats der österreichischen Bischofskonferenz.
Die Erklärung folgt im ersten Absatz: “Beide angefragten Einrichtungen haben das Auskunftsbegehren zuständigkeitshalber der Datenschutzkommission der Katholischen Kirche in Österreich zugeteilt.” Zuständig für mitunter heikle Datenfragen rund um die eigentlich kirchenunabhängige Opferschutzanwaltschaft ist also die katholische Datenschutzkommission.
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19. April, 2012

ZIB24 Studiogesprächvom 17.4.2012

Im Studio zu Gast sind Caroline List von der “Klasnic-Kommission” und Opfervertreter Sepp Rothwangl von der “Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt”.
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19. April, 2012

Zwischen-Bilanz der Klasnic-Kommission

ORF/ZIB24, 17.4.2012
Zwei Jahre ist es nun her, dass die unabhängige Opferschutz-Anwaltschaft, besser bekannt als Klasnic-Kommission, zu arbeiten begonnen hat. Zwei Jahre lang hat sie Opfer von sexuellem Missbrauch, von Misshandlungen, die diese in kirchlichen Einrichtungen über sich ergehen lassen mussten, beraten und sich dann letztlich um die Auszahlung von Entschädigungsgeldern zu gekümmert. Über 1200 Opfer haben sich seitdem gemeldet, über 700 sind bis jetzt entschädigt worden.
Zum Beitrag

ORF/Zeit im Bild, 16.4.2012
Zwischenbilanz der Klasnic-Kommission: Die unabhängige Opferschutz-Anwaltschaft hat vor zwei Jahren ihre Arbeit aufgenommen. Ziel war es, Opfern von sexuellem Missbrauch und Gewalt in kirchlichen Einrichtungen rasch und unbürokratisch zu Entschädigung und Therapie zu verhelfen. 702 Betroffene sind bisher entschädigt worden.
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  • Kontakt

    EIN RECHT FÜR ALLE!
    Initiative gegen Kirchenprivilegien
    info@kirchen-privilegien.at
    Halbgasse 7, 1070 Wien

    Hotline: 0699-151 98 103,
    MO-FR, 8.00-17.00

  • Unterstützen Sie das Volksbegehren mit einer Spende

    Diese Initiative wurde aus privaten Mitteln finanziert. Um das Volksbegehren bekannt zu machen, benötigen wir Folder und Infomaterial etc. Wir freuen uns über jede Spende. Vielen Dank!
  • Pimp your Head – und flieg nach Kuba

    Nudelsieb als KopfbedeckungSende dein Portraitfoto mit der kreativsten konfessionellen Kopfbedeckung ein und gewinn eine Reise nach Kuba! Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Alle Infos
  • ABC Forum

    NEU und RESPEKTLOS!
    von Heli Deinboek
    Die praktische Begriffs-Kompilation für EinsteigerInnen in die Anti-Privilegien-Kampagne. Satiriker nennen diese Kompilation auch das „Lexikon der Böhmisch-Diabolischen Kirche“.
    >> zum ABC-Forum

  • Initiatoren:

    Niko Alm, Unternehmer
    Univ. Prof. Heinz Oberhummer, Physiker
    Sepp Rothwangl, Autor und Forstwirt
    Phillippe F. Lorre, Unternehmer
    Elisabeth Ohri, Künstlerin
    Claudia Gamon, Studentin, Mitglied von JuLis
    Plattform Betroffener Kirchlicher Gewalt

  • Unser Grundsatz: Ein Recht für Alle.

    Religion ist Privatsache. Wir haben nichts gegen Religionen oder andere Weltanschauungen. Jeder/Jede darf glauben was er/sie will. Religionen sollen aber privat und nicht staatlich überlagert sein. Das Volksbegehren richtet sich nicht gegen Kirchen oder Religionen. -Es richtet sich an den Staat. Es ist gegen Diskriminierung und Bevorzugung - aber für Gleichberechtigung. Kurz: Es will "Ein Recht für Alle".
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